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12. Frage: Sind die Schweizer KKW gegen einen gezielt herbeigeführten Flugzeugabsturz geschützt? |
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Written by Webmaster
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Montag, 26. Januar 2009 um 19:21 |
Sind die Schweizer Kernkraftwerke gegen einen gezielt herbeigeführten Flugzeugabsturz geschützt?
Ja, der Schutzgrad ist sehr hoch.
Zu diesem Schluss kommt die von der Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen (HSK) im Jahre 2001 in Auftrag gegebene Studie. Die Integrität und die Stabilität der sicherheitsrelevanten Baustrukturen der Schweizer Kernkraftwerke wurden mittels aufwändiger Modellrechnungen und Computersimulationen untersucht. Dabei hat man alle bekannten Flugzeugtypen sowie alle irgendwie denkbaren Anflugrouten in den Analysen berücksichtigt. Diese in der Schweiz durchgeführten Untersuchungen gelten weltweit als führend.
Die Resultate der Analysen haben gezeigt, dass die beiden neueren Kernkraftwerke in Gösgen und Leibstadt, bei deren Auslegung die Möglichkeit eines Flugzeugabsturzes bereits berücksichtigt wurde, einen noch höheren Schutzgrad aufweisen, als bisher angenommen wurde. Im Falle von Mühleberg und Beznau ergaben die Untersuchungen, dass der Schutzgrad sehr hoch ist, obwohl in deren Entstehungszeit dahingehende Forderungen noch nicht existiert haben.
Zusätzlichen Schutz bietet die geographische Lage, welche einen gezielten Anflug auf ein Kernkraftwerk mit hoher Geschwindigkeit praktisch verunmöglicht. Alle Schweizer Kernkraftwerke verfügen ausserdem über gebunkerte Notstandsgebäude, von welchen aus die Anlagen sicher abgefahren und kontrolliert werden können.
Das Fazit der Untersuchungen ist, dass die Schweizer Kernkraftwerke zu den bestgeschützten Industrieanlagen der Welt zählen!
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Aktualisiert ( Montag, 26. Januar 2009 um 19:23 )
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